Reflection for Secure IT Windows Server verwendet das SSH-Protokoll, um sichere Datenübertragungs- und Remoteverwaltungsfunktionen für Windows-Umgebungen zu gewährleisten. Es ist Bestandteil der Reflection for Secure IT-Produktfamilie von SSH-Clients und SSH-Servern für Windows und UNIX, die alle für den Schutz von Daten in einer mobilen Umgebung konzipiert sind.
Besonderheiten in Version 7.2
- Unterstützung für Microsoft Windows Server 2008 R2 (x86-64)
- Microsoft Cluster Service-Unterstützung
- Verwendung verbundener Laufwerke für den Zugriff auf Netzwerkverzeichnisse bei Terminalsitzungen
- Kontrolle über die pro Benutzer
zulässige Anzahl Verbindungen
- Verwendung alternativer Zugangsdaten für den Zugriff auf SFTP-Verzeichnisse (für Datenübertragungen) und verbundene Treiber (für Terminalsitzungen)
- Benutzerdefinierte Speicherorte für Serverkonfigurationsdateien
- Schnellere Active Directory-Domänenauthentifizierung.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
Secure Shell-Zugriff
- Sichere Remote-Terminal-Verbindungen:
- Konfigurierbarer Terminal Provider
(z. B. cmd.exe)
- Konfigurierbares Terminal-Standardverzeichni
Verwendung verbundener Laufwerke
für den Zugriff auf Netzwerkverzeichnisse
bei Terminalsitzungen
- Sichere Remote-Befehlsausführung
Sichere Dateiübertragung
- SCP- und SFTP-Protokollunterstützung
- Besondere Funktionen für SCP und SFTP:
- Smart Copy zum Vermeiden überflüssiger Kopien identischer Quell- und Zieldateien
- Wiederaufnahme von Dateiübertragungen nach unterbrochenen Downloads
- SCP1-Protokollunterstützung (sorgt für Kompatibilität mit OpenSSH-Clients)
- Unterstützung für virtuelle Verzeichnisse und chroot-Umgebungen
Zugangssteuerung
- Rechtezuweisung (Zulassen oder Verweigern) möglich für:
- Terminal Shell-Zugriff
- Ausführungsanforderungen
- Lokale Anschlussweiterleitung
- Remote-Anschlussweiterleitung
- SCP1-Zugriff
- SFTP/SCP2-Zugriff
- SFTP-Aktivitäten (Durchsuchen, Herunterladen, Hochladen, Löschen und Umbenennen)
- Zuweisung zu Unterkonfigurationen:
- Global
- Gruppen
- Benutzer
- Per-Client-System (nach IP-Adresse oder Domänenname)
- Verbindungsverweigerung für Benutzer ohne interaktive Windows-Zugriffsrechte möglich
Kontrolle über die pro Benutzer zulässige Anzahl von Verbindungen
Verwendung alternativer Zugangsdaten für den Zugriff auf SFTP-Verzeichnisse (für Datenübertragungen) und verbundene Treiber (für Terminalsitzungen)
Tunneling
- TCP-Anschlussweiterleitung (lokal und remote)
- FTP-Protokoll (aktiver und passiver Modus)
- RDP-Protokoll
Unterstützung folgender Standards:
- Konformität mit IETF SecSh Internet-Drafts und RFCs 4250–4254, 4256, 4462, 4344, 4345 und 4716
Überprüfung der kryptografischen Bibliothek
- FIPS 140-2 Level 1 (Zertifikat Nr. 1027)
Algorithmen
- Verschlüsselung:
- AES (128, 192 und 256 Bit CTR)
- AES (128, 192 und 256 Bit CBC)
- 3DES (3 56-Bit-Schlüssel EDE)
- Blowfish (128 Bit)
- CAST (128 Bit)
- Arcfour (128 und 256 Bit)
- MACs:
- HMAC-MD5 (optional MD5-Verweigerung möglich)
- HMAC-MD5-96
- HMAC-SHA1
- HMAC-SHA1-96
- HMAC-SHA256
- HMAC-SHA512
- RIPEMD160
- Schlüsselaustausch:
- Diffie-Hellman
- GSS-API-Schlüsselaustausch
Authentifizierung
- Serverauthentifizierung:
- Öffentlicher Schlüssel (RSA und DSA)
- PKI X.509-Zertifikate
- GSSAPI/Kerberos
- Benutzerauthentifizierung:
- Kennwort (lokaler Benutzer und Windows-Domänenbenutzer)
- Öffentlicher Schlüssel:
- RSA-Benutzerschlüssel
- DSA-Benutzerschlüssel
- Kompatibilität öffentlicher Schlüssel mit OpenSSH
- Interaktiv über Tastatur:
- RSA SecurID
- RADIUS
- Interaktives Kennwort über Tastatur
- PKI X.509-Zertifikate
- GSSAPI/Kerberos
- Reflection PKI Services Manager:
- Zentralisierte Konfiguration und Verwaltung von PKI-Funktionen über mehrere Reflection for Secure IT Windows-Server, UNIX-Server und UNIX-Clients hinweg
- Eigenständiges Servicemodul, das auf den meisten Plattformen und von Reflection for Secure IT Windows- und UNIX-Servern unterstützt wird
DoD PKI-zertifiziert
- FIPS 140-2 Level 1-geprüft für die meisten unterstützten Plattformen (Zertifikat Nr. 1048)
- RFCs 2253, 2560 und 3280
- X.509-Zertifikate für Server- und Client-authentifizierung (X.509-Versionen 1-3)
- Version 2 X.509 CRL
- OCSP-Widerrufsprüfungen
HSPD-12-Unterstützung
- Unterstützung für LDAP- und HTTP-Zertifikate und CRL-Repositorys
- Unterstützung für Microsoft Windows
- Unterstützte Zertifikaterweiterungen:
- CDP
- IDP
- AIA
- Richtlinienbeschränkungen
- Basisbeschränkungen
- Namensbeschränkungen
- Erweiterte Schlüsselverwendung
- Benutzerdefinierte Konfiguration unter Verwendung von Trust-Anchors
- Vollständig benutzerdefinierte Zuordnung von SSH-Benutzerkontennamen zu Zertifikaten
SOCKS-Proxyunterstützung
PKI-Client-Befehlszeilendienstprogramm für die Abfrage von Serviceverfügbarkeit und Zertifikatsgültigkeit
Auditing
- Konfigurierbares Windows-Ereignisprotokolllevel
- Konfigurierbares Debug-Protokoll mit lokalen
und UTC-Zeitstempeln
- Benachrichtigung bei Überschreitung der
Anzahl zulässiger Kennworteingabeversuche
Verwaltungsprogramme
Benutzerdefinierte Speicherorte für Serverkonfigurationsdateien
- Section 508-Unterstützung im
Serverkonfigurationsdienstprogramm
Reflection for Secure IT Windows
Betriebssysteme
Microsoft Windows Server 2008 R2 (x86-64)
- Microsoft Windows Server 2008 (x86 und x86-64)
- Microsoft Windows Server 2003 (x86 und x86-64)
Microsoft Cluster Service-Unterstützung
Systemanforderungen
- Alle Systeme, die die Mindestanforderungen für das Microsoft Windows-Betriebssystem erfüllen
- Der Festplattenspeicherplatz variiert je nach installierten Funktionen
- Netzwerkschnittstellenkarte